„KRITIK DES REINEN BESTANDES“
Städtische Galerie Kirchheim (1998)
(Mit Kurt Grunow und Peter Haury)

Der städtische Ausstellungsraum in Kirchheim u.T. wurde durch installative Eingriffe verändert und mit einer Recherche über seine Funktion bespielt. Ein vorgelagerter Arkadengang bildet zusammen mit dem Ausstellungsraum eine architektonische Einheit, die infolge nachträglicher Umbauten zu einer Aufteilung
in öffentlichen Durchgangs-Raum und Ausstellungsraum führte.
Dieser Zusammenhang wurde in der Installation von AMB rückgängig gemacht. Fenster, Türöffnungen und Passage wurden mit Spanplatten verschlossen, der bisherige Eingang wurde unbrauchbar, Besucher konnten nur noch über einen Seiteneingang in den Raum gelangen. Die seitherige „illegale“ Nutzung der Passage als Jugend-Treffpunkt wurde aufgegriffen und Graffiti-Spuren nun als Teil des „Kunstraumes“ gezeigt. In diesem neuen Raum wurde die Funktion einer städtischen Galerie thematisiert: Eine Video-Projektion zeigte den FUNDUS des hier gezeigten Werkbegriffes, (Beitrag Peter Haury), eine
Audio-Installation präsentierte eine angeblich neue Konzeption für diesen Raum. Tatsächlich handelte es sich um eine Collage aus leicht veränderten Konzeptionen vergleichbarer Kunsträume andernorts (Beitrag Kurt Grunow

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