AKAS_AKADEMIE

Datierung
2010

„akas_akademie“ Beitrag zu „Kunst und Gesellschaft“ Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2010)

Ausstellungsaufbau mit Schriftflächen „TOTALE INTERDEPENDENZ!“, „Unterbrechung“ und „akas_akademie“.

Die akas_akademie ist ein fiktives Forschungs- und Bildungsinstitut, das die Untersuchung und Optimierung transitorischer Zustände verfolgt. Der Name des Instituts leitet sich aus einer wörtlichen Umschreibung des Begriffes Kontingenz ab: „alles könnte anders sein“.

Mit dem Begriff der Kontingenz ist ein Phänomen angesprochen, das komplexe, nichtdeterministische Systeme definiert. Ausgehend von der Prämisse, dass lebensweltliche Zusammenhänge in der Regel systemisch konstruiert und instabil sind, untersucht das Institut insbesondere Strukturen und Prozesse, die sich in Übergangsphasen befinden. Anliegen ist es, die dabei beobachtbaren transitorischen Zustände exakt zu qualifizieren und gegebenenfalls zu optimieren.

Das Institut arbeitet ohne räumliche Fixierung und verfügt über funktional eingerichtete Seminar-Räume, Werkstätten, Praxislabors und eine Bibliothek, die transportabel und flexibel sind und an den jeweiligen Orten seines Engagements aufgebaut werden können.

Installation mit Sitzgelegenheiten aus gestapelten Reifen, Schriftflächen, Geräten und einer Bildprojektion.
Mehrere Menschen befestigen rote Buchstaben auf einer großen schwarzen Fläche auf dem Boden.
Rote Buchstaben bilden „ALLES KÖNNTE ANDERS SEIN“ auf schwarzem Stoff; daneben liegen weitere Buchstaben.