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akas-akademie
Institut zur Untersuchung und Optimierung transitorischer
Prozesse. |
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Die akas_akademie ist ein freies und unabhängiges
Forschungs- und Bildungsinstitut, das die Untersuchung und Optimierung
transitorischer Zustände verfolgt. Der Name des Instituts
leitet sich aus einer wörtlichen Umschreibung des Begriffes
Kontingenz ab: „alles könnte anders sein“.
Mit dem Begriff der Kontingenz ist ein Phänomen angesprochen,
das komplexe, nichtdeterministische Systeme definiert. Ausgehend
von der Prämisse, dass lebensweltliche Zusammenhänge
in der Regel systemisch konstruiert und instabil sind, untersucht
das Institut insbesondere Strukturen und Prozesse, die sich
in Übergangsphasen befinden. Anliegen ist es, die dabei
beobachtbaren transitorischen Zustände exakt zu qualifizieren
und gegebenenfalls zu optimieren.
Unser Institut arbeitet ohne räumliche Fixierung. Wir verfügen
über funktional eingerichtete Seminar-Räume, Werkstätten,
Praxislabors und eine Bibliothek, die transportabel und flexibel
sind und an den jeweiligen Orten unseres Engagements aufgebaut
werden können. |
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SEMINARRAUM
Der Seminarraum ist eingerichtet mit einem Instituts-spezifischen
Ambiente: Der Elektro-Feuerstelle. Hier finden in vertrauter
Atmosphäre Gespräche in kleiner Runde statt. Die E-Feuerstelle
bietet auch die Möglichkeit, dokumentierte Gespräche
aus unserem Archiv auf dem bereitstehenden Monitor in Ruhe anzu-
schauen. Der Seminarraum funktioniert damit alternativ als Sende-
und Empfangsstation. |
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WERKSTÄTTEN
In unseren gut eingerichteten Werkstätten stehen Ihnen
alle notwendigen Utensilien zur Transparent-Produktion zur Verfügung:
Trägerstoffe, Sprüh- und Malfarben, Pinsel und Schablonen.
Unter Anleitung eines Werkstattleiters können auch ungeübte
Teilnehmer schnell in die Kunst des Transparent-Schreibens eingeführt
werden. |
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BIBLIOTHEK
In unserer Instituts-Bibliothek steht Ihnen jederzeit ein Handapparat
mit ausgewählter Fachliteratur zum Selbst-Studium zur Verfügung. |
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ARCHIV
Im Instituts-Archiv werden Exponate aufbewahrt, die in unseren
Werkstätten produziert wurden. Displays zeigen Dokumentations-Photos
vom Einsatz der Transparente unter Real-Bedingungen |
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PRAXISLABOR
In unserem Praxislabor sammeln Sie erste Erfahrungen mit instabilen
Übergangszuständen. Die im Seminar erlernte theoretische
Kompetenz im Umgang mit Phasen-Übergängen zwischen
Stabilität und Labilität können Sie hier unter
sicheren Rahmenbedingungen überprüfen. Dazu stehen
Ihnen Leichtbau- Elemente zur Verfügung, die Sie nach eigenen
Vorstellungen zu einem komplexen, dreidi- mensionalen Raumgebilde
zusammenfügen können. |
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Seminar „ALLES KÖNNTE ANDERS
SEIN“
Theorieteil: Nach einer kurzen Einfühung in den Seminarverlauf
begeben wir uns in die Instituts-Bibliothek, in der sich die
Teilnehmer Fachliteratur ihrer Wahl ausleihen können. Anschließend
besteht genügend Zeit für das Selbst-Studium der ausgewählten
Literatur. Didaktische Vorgabe ist hierbei, kurze Textstellen
zu suchen, die sich auf die Fragestellung beziehen, welche Aspekte
für eine künftige humane, demokratische, nachhaltige
und solidarische Gesellschaftsordnung von Relevanz sein könnten.
Im Seminar werden die Texte kritisch erörtert und prägnante
Kurzformulierungen für Demo-Transparente entwickelt.
Praxisteil: Zunächst fertigen wir unter fachlicher Anleitung
Demo-Transparente mit den erarbeiteten Texten an. Im weiteren
Verlauf befassen wir uns praktisch mit Phänomenen instabiler
Systeme. Nach einer kurzen Einführung in die komplexen
Zusammenhänge systemtheoretischen Denkens werden wir versuchen
in Auseinandersetzung mit dem Phänomen Schwerkraft aus
bereitstehenden Leichtbau-Elementen ein komplexes dreidimensionales
Raumgebilde zu konstruieren, das sich permanent im Grenzzustand
zwischen Stabilität und Labilität befindet. Nach Fertigstellung
der Raum-Installation werden die angefertigten Transparente
an dieser Installation befestigt.
Seminarleitung: Prof. A. Mayer-Brennenstuhl
Teilnehmerzahl begrenzt! (3-4 Teilnehmer) Das Seminar ist kostenlos,
die Teilnehmer willigen mit ihrer Teilnahme ein, Bestandteil
eines partizipativen Kunstprojektes zu sein. Alle Verwertungsrechte
beim Autor (AMB)
Termine: Sa. 20. Feb. 17-19 Uhr So. 21. Feb. 17-19 Uhr Mi. 24.
Feb. 17-19 Uhr
Anmeldung : info@ambweb.de
Standort der akas_akademie vom 20. Feb bis 07. März 2010:
Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schloßplatz
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